Chinesische Ernährungslehre (Diätetik)


Chinesische Ärzte haben seit frühester Zeit die Bedeutung einer richtigen Ernährung für die Gesunderhaltung erkannt.

Es gibt nicht "die richtige Diät". Es gibt nur die im Einzelfall an das jeweilige Disharmoniemuster angepasste Diät. Das heißt, wenn ein Patient zu viel Hitzezeichen besitzt, dann sollte er nicht noch wärmende Nahrungsmittel zu sich nehmen (z.B. Pfeffersteak, Lammbraten, Rotwein). Bei einer beginnenden Erkältung (Wind-Kälte) ist Glühwein besser als eine Melone. Die Schwerpunkte in der chinesischen Ernährungslehre werden anders als in unserer westlichen Medizin gesetzt. Nahrungsmittel werden nach dem Temperaturverhalten (ob sie wärmen oder den Körper kühlen) eingeteilt. Auch der Geschmack und die Wirkrichtung spielen eine bedeutende Rolle. Eine Berechnung der Kalorien und der Anteil von Kohlehydraten, Fetten, Eiweißen, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien spielt keine Rolle.


Es gibt einige ganz einfache Richtlinien zur Pflege "der Mitte":
Westliche Diätanleitungen sind oft zu kompliziert.

1. essen Sie regelmäßig und immer etwa zur gleichen Zeit.
2. essen Sie "normal" (nicht zu viel und nicht zu wenig)
3. beachten Sie was für ein Disharmoniemuster (Erkrankung)
Ihr in chinesischer Medizin ausgebildeter Behandler festgestellt
hat, und folgen Sie seinen Ratschlägen.

Ein praktischer Ratgeber können folgende Bücher sein:

1. Wie Sie mit Freude und Genuß Ihre Gesundheit, Liebes- und Lebenskraft stärken können.
Autor: Barbara Temelie
Verlag: Joy ISBN 3-928554-03-4
2. Chinesiche Diätetik
Autoren: Engelhardt / Hempen
Verlag: Urban und Schwarzenberg 1997
ISBN: 3-541-11871-7
dieses Buch ist für Fortgeschrittene sehr geeignet.